Bahá'í Prayers

Deutsch : Tugenden

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Erschaffe in mir ein reines Herz, o mein Gott, und schenke mir wieder ein ruhiges Gewissen, o meine Hoffnung! Bestätige mich durch den Geist der Macht in Deiner Sache, o mein Vielgeliebter, und offenbare mir Deinen Pfad durch das Licht Deiner Herrlichkeit, o Du Ziel meiner Sehnsucht! Erhebe mich durch die Kraft Deiner höchsten Macht in den Himmel Deiner Heiligkeit, o Quell meines Seins, und erfreue mich mit den sanften Winden Deiner Ewigkeit, o Du, der Du mein Gott bist! Lass Deine ewigen Weisen Ruhe über mich strömen, o mein Gefährte, lass den Reichtum Deines urewigen Angesichts mich von allem außer Dir befreien, o mein Meister, und lass die Botschaft der Offenbarung Deines unzerstörbaren Wesens mir Freude bringen, o Du, der Du der Offenbarste des Offenbaren und der Verborgenste des Verborgenen bist!

 

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O mein Herr! Lass Deine Schönheit meine Speise sein, Deine Gegenwart mein Trank, Dein Wohlgefallen meine Hoffnung, Dein Lobpreis meine Tat, das Gedenken Deiner mein Gefährte und die Macht Deiner Herrschaft mein Beistand, Deine Wohnung mein Heim, und meine Wohnstatt ein Ort, den Du heiligst über die Grenzen, denen gesetzt, die wie durch einen Schleier von Dir getrennt sind.

Du bist wahrlich der Allmächtige, der Allherrliche, der Gewaltigste.

 

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Von den duftenden Strömen Deiner Ewigkeit gib mir zu trinken, o mein Gott, und lass mich die Früchte vom Baume Deines Wesens kosten, o meine Hoffnung! Aus den kristallenen Quellen Deiner Liebe lass mich trinken die Fülle, o meine Herrlichkeit, und wohnen im Schatten Deiner unvergänglichen Vorsehung, o mein Licht. Durch die Auen Deiner Nähe, in Deiner Gegenwart, lass mich schweifen, o mein Geliebter, und sitzen zur Rechten des Thrones Deines Erbarmens, o meine Sehnsucht! Lass von den duftenden Winden Deiner Freude einen Hauch über mich wehen, o mein Ziel, und gewähre mir Zutritt zu den Paradieseshöhen Deiner Wirklichkeit, o mein Angebeteter! Den Liedern der Taube Deiner Einzigkeit lass mich lauschen, o Du Strahlender, und durch den Geist Deiner Kraft und Macht belebe mich, o mein Versorger! Im Geist Deiner Liebe lass standhaft mich bleiben, o mein Helfer, und lass fest mich schreiten auf dem Pfad Deines Wohlgefallens, o mein Schöpfer! Im Garten Deiner Unsterblichkeit, vor Deinem Antlitz, lass immerdar mich weilen, o Du, der Du barmherzig zu mir bist, und gründe mich fest auf dem Sitz Deiner Herrlichkeit, o Du mein Besitzer! Erhebe mich in den Himmel Deiner Güte, o mein Beleber, und geleite mich zur Sonne Deiner Führung, o Du, der Du mich anziehst! Bei den Offenbarungen Deines unsichtbaren Geistes lass mich zugegen sein, o Du mein Ursprung und mein höchster Wunsch, und zurückkehren zum duftenden Wesen Deiner Schönheit, das Du offenbaren willst, o Du, der Du mein Gott bist!

Du hast die Macht zu tun, was Dir gefällt. Du bist wahrlich der Erhabenste, der Allherrliche, der Allhöchste.

 

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Verherrlicht sei Dein Name, o mein Gott, durch den die Bäume im Garten Deiner Offenbarung sich mit Grün bekleiden und der Heiligkeit Früchte tragen in dieser Frühlingszeit, da die süßen Düfte Deiner Gnadengaben über alle Dinge wehen und sie hervorbringen lassen, was im Reich Deines unwiderruflichen Befehls und im Himmel Deines unabänderlichen Ratschlusses für sie vorherbestimmt ist. Bei diesem Namen flehe ich Dich an, lasse mich nicht fern bleiben von Deiner Herrlichkeit Hof, noch ausgeschlossen vom erhabenen Heiligtum Deiner Einheit und Einzigkeit.

Entfache alsdann in meiner Brust, o mein Gott, das Feuer Deiner Liebe, auf dass seine Flamme alles verzehre außer meinem Gedenken an Dich, auf dass jede Spur verderbter Wünsche in mir ausgetilgt werde und nichts verbleibe als die Verherrlichung Deines allesüberschreitenden, allherrlichen Wesens. Dies ist mein höchstes Verlangen, mein glühender Wunsch, o Du, der Du über alles herrschest und in Dessen Hand das Reich der ganzen Schöpfung liegt. Du tust fürwahr, was Dir gefällt. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Allherrlichen, dem Immervergebenden.

 

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Sprich: O Gott, mein Gott! Schmücke mein Haupt mit der Krone des Rechts und meinen Tempel mit der Zier der Treue. Wahrlich, Du bist der Besitzer aller Gnadengaben.

 

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Gelobt seiest Du, o Herr mein Gott! Dies ist Dein Diener, der in Deinen Tagen den Wein Deines zarten Erbarmens aus den Händen Deiner Gnade in großen Zügen trinkt und den Duft Deiner Liebe kostet. Ich flehe Dich an bei den Verkörperungen Deiner Namen, die kein Kummer daran hindern kann, sich Deiner Liebe zu erfreuen und Dein Antlitz zu schauen, und die alle Heerscharen der Achtlosen nicht vom Pfade Deines Wohlgefallens abzubringen vermögen - versorge ihn mit dem Guten, das Du besitzest, und erhebe ihn zu solchen Höhen, dass er die Welt nur als einen Schatten betrachtet, der schneller dahinschwindet als ein Augenblick.

Bewahre ihn auch, o mein Gott, durch die Macht Deiner unermesslichen Majestät vor allem, was Du verabscheust. Du bist wahrlich sein Herr und der Herr aller Welten.

 

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O mein Gott, Du Gott der Gnadenfülle und des Erbarmens! Du bist der König, durch dessen Befehl die ganze Schöpfung ins Dasein gerufen ist. Du bist der Allgroßmütige, den die Taten Seiner Diener niemals davon abhalten, Seine Gnade kundzutun und Seine Freigebigkeit zu offenbaren.

Ich flehe Dich an, gestatte diesem Diener zu erreichen, was ihn in jeder Deiner Welten der Erlösung teilhaftig macht. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Gewaltigste, der Allwissende, der Allweise.

 

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O mein Gott! Du siehst, wie wir nach Deinem Willen streben, den Blick auf den Horizont Deines Erbarmens gerichtet, wie wir um Dein Licht beten und Deine Erleuchtung suchen.

Wir bitten Dich, o Du Geliebter der Herzen, Du Hoffnung der Liebenden, mache uns rein und frei von Begierde. Gib, dass wir Deinem Befehl folgen, unseren schalen Vergnügungen entsagen und nach Deinem Wohlgefallen trachten. O Gott, schmücke uns mit dem Gewande Deiner Tugenden, erleuchte uns mit der Loslösung Licht. Steh uns bei, o Gott, mit den Heerscharen weiser Rede, Dein Wort in Deinem Volke zu verbreiten und Dein Gebot unter Deinen Dienern aufzurichten. Du bist gewaltig in allen Dingen, in Deiner Hand hältst Du die Zügel allen Geschehens.

Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Vergebenden, dem Liebenden.

 

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O Gott, mein Gott! Du bist meine Hoffnung und mein Geliebter, mein höchstes Ziel und mein Verlangen! In tiefer Demut und völliger Hingabe bitte ich Dich, mache mich zum Minarett Deiner Liebe in Deinem Lande, zur Leuchte Deines Wissens unter Deinen Geschöpfen und zu einem Banner göttlicher Großmut in Deinem Reiche.

Zähle mich zu solchen Deiner Diener, die von allem losgelöst sind außer Dir, die geheiligt sind von den vergänglichen Dingen dieser Welt, gefeit gegen die Einflüsterungen der Vertreter eitlen Wahns.

Weite mein Herz vor Freude durch den Geist der Bestätigung aus Deinem Königreich und mache meine Augen strahlend durch den Anblick der Scharen göttlichen Beistands, die in Reihen aus dem Reiche Deiner allmächtigen Herrlichkeit auf mich niedersteigen.

Du bist wahrhaftig der Allmächtige, der Allherrliche, der Allgewaltige.

 

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Er ist der Heiligste, der Herrlichste. Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen! Preis sei Gott, dem Herrn aller Welten!

O Herr mein Gott, mein Hafen und meine Zuflucht! Wie kann ich – selbst mit den wundervollsten Worten der Verherrlichung oder den eloquentesten Oden des Lobpreises – Deiner gebührend gedenken, o Du Allmächtiger und Vergebender, da ich wohl weiß, dass jeder redegewandte Sprecher ins Stocken gerät und jeder Versuch vereitelt wird, mit menschlicher Feder oder Zunge auch nur eines der Zeichen Deiner Allmacht zu verherrlichen oder ein einziges von Dir erschaffenes Wort zu preisen. Die Schwingen der Vögel menschlichen Verstehens sind bei ihrem Versuch gebrochen, zur Sphäre Deiner göttlichen Heiligkeit aufzusteigen, und die Spinnen leerer Einbildungen sind machtlos, ihre fragilen Netze auf den höchsten Gipfeln des Baldachins Deiner Erkenntnis zu weben. So gibt es keinen Ausweg für mich, als meine Ohnmacht und meine Unzulänglichkeit zu bekennen, und es gibt keine andere Wohnstatt für mich als die Tiefen der Armut und Entbehrung. Wahrlich, das Unvermögen, Dich zu begreifen ist die Quintessenz des Verstehens, Unzulänglichkeiten einzugestehen ist das einzige Mittel, Deine Gegenwart zu erlangen und Armut zu bekennen ist die Quelle wahren Reichtums.

O Herr! Stehe mir und Deinen aufrichtigen Dienern gnädig bei in unserer Dienstbarkeit an Deiner erhabenen Schwelle, stärke uns in unserem Flehen zu Deiner göttlichen Heiligkeit und befähige uns, bescheiden und ergeben an der Tür Deiner Einheit zu stehen. Mache meine Schritte fest auf Deinem Pfad, o mein Herr, und erleuchte mein Herz mit dem Strahlenglanz, der vom Himmel Deiner Mysterien ausgeht. Erquicke meinen Geist mit der erfrischenden Brise, die aus dem Paradies Deiner Vergebung und Verzeihung weht, und beglücke meine Seele durch den belebenden Odem, der von den Auen Deiner Heiligkeit verbreitet wird. Lass mein Antlitz am Horizont Deiner Einheit erstrahlen und gewähre, dass ich zu Deinen aufrichtigen Dienern gezählt werde und zu Deinen Knechten, die unerschütterlich und standhaft sind.

 

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